Arbeiten in der Chemie

So steigern Sie Ihre Resilienz

· Lesezeit 2 Minuten.
Ein Mann meditiert im Wohnzimmer.
Einfach mal abschalten: Beim Meditieren lässt sich die Arbeit für eine Weile ausblenden. Foto: AntonioDiaz – stock.adobe.com

In der Corona-Pandemie fühlen sich manche Menschen ausgeliefert und überfordert. Da hilft es, wenn Sie an Ihrer Resilienz arbeiten. „Resilienz“ stammt vom lateinischen „resiliere“, was so viel bedeutet wie zurückspringen oder abprallen. Es geht darum, Ihre seelische Widerstandskraft so zu stärken, dass Stress an Ihnen abprallt:

Optimistische Einstellung

Anstatt sich zu fragen „Warum ist das gerade mir passiert?“, fragen Sie sich, was Sie aus einer Situation lernen können. Denken Sie an bereits durchlebte Dinge, an denen Sie gewachsen sind. Jede schwierige Situation hat ein Ende.

Freizeitbeschäftigungen

Es geht nicht darum, nur zu funktionieren, sondern zu leben. Neben den Pflichten des Alltags ist es wichtig, sich Zeit für die Dinge zu nehmen, die Ihnen Spaß machen und Abwechslung bringen. Ein Spaziergang oder eine kurze Wanderung helfen schon, auf andere Gedanken zu kommen.

Eine Frau spaziert durch einen Park.
Schon ein kurzer Spaziergang kann Stress vorbeugen. Foto: michaeljung – stock.adobe.com

Pausen aktiv nutzen

Nutzen Sie doch mal zehn Minuten in Ihrer nächsten Mittagspause für eine Meditation. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, machen Sie es sich bequem, schließen Sie die Augen, entspannen Sie sich und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Auf Youtube finden Sie Meditationen für Einsteiger.

Kontakte pflegen

Auch in Corona-Zeiten ist es wichtig, soziale Kontakte zu pflegen und ein Netz aus Personen zu haben, das Sie auffängt. Nutzen Sie digitale Tools, um sich mit Freunden und Familie auszutauschen. Außerdem hilft es, Kontakt zu Menschen in einer ähnlichen Situation zu suchen, etwa mit dem Lieblingskollegen.

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